Unter der Gürtellinie: Rüdiger übel beleidigt

Beim römischen Derby zwischen Lazio und AS Rom sind mit Senad Lulic von Lazio die Gäule durchgegangen. Nach der Partie beleidigte er den deutschen Nationalspieler aufs bösartigste.

Der 30-Jährige war nach der 0:2-Niederlage ordentlich angefressen und wollte sich offenbar durch eine rassistische Beleidigung in Richtung Rüdiger Luft verschaffen.

„Vor zwei Jahren war Rüdiger noch in Stuttgart und hat Gürtel und Socken verkauft“, sagte Lulic zu Mediaset Premium. Der Deutsche sei „eine unverschämte Person.“ Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

 Für Senad Lulic dürfte die Verbalattacke ein Nachspiel haben

Rüdiger auch nicht schuldlos

Rüdiger hatte im Vorfeld des Spiels die Situation jedoch auch unnötig angeheizt, in dem er gegenüber der italienischen Zeitung ll Tempo gesagt hatte, er würde Lazio und dessen Trainer nicht kennen.

Lulic hätte die passende Antwort besser auf dem Platz bringen sollen. Nach dem Spiel entschuldigte sich Lulic für seine verbale Entgleisung. Dem Bosnier drohen laut der Nachrichtenagentur Ansa eine Sperre von zehn Spielen, falls sein Verhalten als „rassistische oder ethnische Diskriminierung“ eingestuft wird.

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