Steuerenthüllungen um CR7

Der portugiesische Starspieler Cristiano Ronaldo soll nach Berichten vom Spiegel jahrelang Werbeeinnahmen in einer karibischen Briefkastenfirma deponiert haben.

Der Spieler von Real Madrid soll von 2009 bis 2014 eine Briefkastenfirma genutzt haben um insgesamt 74,8 Millionen Euro an Einnahmen dort zu parken und erst 2014 in seiner Steuererklärung aufzuführen. Somit blieben die Erlöse des Stars so gut wie unversteuert.

Der Spiegel beruft sich dabei auf Dokumente der Enthüllungsplattform Football Leaks. Der Portugiese profitierte von einer Sonderregelung in Spanien, die für Fußballspieler gilt und beinhaltet das Inlandseinnahmen nur zu knapp 25 Prozent versteuert werden müssen. Ronaldo musste Steuereinnahmen aus dem Ausland in diesem Zeitraum nicht versteuern.

 Cristiano Ronaldo kommt in Erklärungsnot

Ronaldo sieht sich im Recht

Den spanischen Steuerbehörden sind jährlich Einnahmen entgangen, da da der dreimalige Weltfußballer erst 2014 Werbeeinnahmen deklarierte. Ende 2014 lief Ronaldos Steuerprivileg ab und er verkaufte im Voraus Werberechte bis 2020 im Wert von knapp 75 Millionen Euro an zwei Briefkastenfirmen auf den British Virgin Islands. Durch die Vorauszahlung sparte CR7 35 Millionen Euro Steuern, die ansonsten in den nächsten Jahren fällig geworden wären.

Ronaldo selbst äußerte sich noch nicht zu den Veröffentlichungen. Sein Agent ließ aber verlauten, dass sein Klient jederzeit seine Verpflichtungen gegenüber den spanischen Behörden erfüllt habe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.