Spielergewerkschaft hält Tarifverträge für realistisch

Die Spielergewerkschaft VdV sieht einen Vertrag für Profifußballer in der Bundesliga als realistisches Ziel für die kommenden Jahre.

Ich bin zuversichtlich, dass die Möglichkeiten von Tarifverträgen im Fußball auch hierzulande immer mehr in den Fokus rücken werden“, sagte VdV-Geschäftsführer Ulf Baranowsky der Rheinischen Post.

 Ulf Baranowsky setzt sich für die Rechte der Spieler ein

Bundesliga die Ausnahme

In anderen europäischen Top-Ligen sind Tarifverträge schon lange Standard. In Deutschland „sind die Schutzbestimmungen für Arbeitnehmer recht hoch und dies mindert die Bereitschaft zum Arbeitskampf“, so Baranowsky.

Begonnen hatte die Debatte mit der Klage des früheren Mainzer Torwarts Heinz Müller gegen einen wiederholt befristeten Vertrag. Die Klage wurde jedoch in zweiter Instanz abgelehnt.

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