Missbrauchsvorwürfe gegen Chelsea

Die Horrormeldungen rund um den Missbrauchsskandal im englischen Fußball reißen nicht ab. In den Fokus der Ermittlungen gerät nun der FC Chelsea.

Der ehemalige Chelsea-Profi Gary Johnson, berichtete am Freitag dem Daily Mirror, die Blues hätten ihn im Juli 2015 mit umgerechnet 60.000 Euro zum Schweigen bringen wollen.

Chelsea verwies als Reaktion darauf auf eine Erklärung des Vereins, in derer sie versicherten eine externe Untersuchung über die angeblichen Taten des inzwischen verstorbenen Chefscouts Eddie Heart eingeleitet zu haben.

 Der FA-Boss Greg Clarke hat alle Hände voll zu tun

Kein Einzelfall

Johnson hatte behauptet Heart hätte ihn ab seinem 13. Lebensjahr, drei Mal die Woche missbraucht. Johnson empfand große Scham und fühlte sich seiner „Kindheit beraubt.“ Als er 2014 mit seinem Fall zur Polizei ging, habe diese ihn an Chelsea verwiesen.

Johnson ist keineswegs ein Einzelfall. Bereits rund 350 Opfer von Missbrauch im Jugendfußball in England haben sich bereits in den letzten Wochen bei einer eigens eingerichteten Hotline gemeldet.

FA-Boss Clarke bezeichnete die Enthüllungen als die „größte Krise“ der Verbandsgeschichte. Englands Nationalmannschaftskapitän Wayne Rooney zeigte sich geschockt und bezeichnete die Vorfälle als „absolut widerwärtig.“

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