Menschenrechte: Maßnahmen gegen israelische Klubs

Die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch HRW hat die FIFA aufgefordert, Maßnahmen gegen israelische Fußballklubs einzuleiten.

Die Organisiation beruft sich dabei auf die UN-Resolution gegen Israels Siedlungspolitik. Die betroffenen Vereine sind im von Israel besetzten Gebiet im Westjordanland beheimatet und verstoßen laut HRW gegen internationales Recht.

Klarer Regelverstoß

„Die Resolution des UN-Weltsicherheitsrates sagt klar und deutlich aus, dass die israelische Siedlungspolitik in den besetzten Palästinensergebieten nicht rechtens ist“, sagte HRW-Anwältin Sari Bashi der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Bisher hatte die FIFA argumentiert, dass die Ansiedlung „neutral zu bewerten oder akzeptabel“ sei. Die FIFA-Statuten besagen jedoch, dass kein Verband ohne Erlaubnis im politischen Hoheitsgebiet eines anderen Verbandes Spiele austragen darf. Die FIFA will auf ihrem nächsten Meeting am 9. und 10. Januar 2017 eine Entscheidung treffen

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