Meinungsfreiheit: Real verliert im Fall Pepe

Real Madrid muss in einem Rechtsstreit mit dem TV-Sender TV3 eine Niederlage einstecken. Auslöser des Streits war ein Beitrag über Verteidiger Pepe, in dem er als Kannibale dargestellt wurde.

In dem Beitrag, der 2013 auf Sendung ging, wurden mehrere Szenen des Abwehrspielers zusammen geschnitten in denen er seinen Gegenspieler Leo Messi sehr hart anging. Am Ende des Beitrags wurde auf das Gesicht des Königlichen eine Hockeymaske gelegt, die an die Maske des Kannibalen „Hannibal Lecter“ erinnert.

 Pepe und Lionel Messi bieten sich immer wieder ebitterte Duelle

Langer Rechtsstreit

Unmittelbar nach der Publikation hatte der spanische Serienmeister das zuständige Medienhaus verklagt. Der Sender wurde mit einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro bestraft, legte jedoch Berufung ein.

Nun hat der oberste Gerichtshof das Urteil von damals revidiert. Die Begründung: Grenzen der freien Meinungsäußerung seien nicht überschritten worden.

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