Flugzeugkatastrophe: Pilot möglicherweise ohne Lizenz

Laut dem Anwalt des Co-Piloten des Horrorabsturzes mit der brasilianischen Mannschaft Chapecoense soll der Pilot des Fluges keine gültige Lizenz besessen haben.

Der Pilot Miguel Quiroga soll demnach nicht befugt gewesen sein ein Linienflugzeug zu fliegen. Laut dem Anwalt des Co-Piloten Fernando Goytia, der wie der Pilot beim Absturz ums Leben kam, soll der Pilot nicht ausreichend Flugstunden gehabt haben um einen kommerziellen Flug durchzuführen.

 Bei dem Absturz über Kolumbien kamen 71 Menschen ums Leben

Zu wenig Trainingsstunden

Uns ist es gelungen, nachzuweisen, dass der Pilot Miguel Quiroga nicht die Anzahl an geforderten Trainingsstunden absolviert hat“, sagte Anwalt Omar Duran der bolivianischen Nachrichtenagentur ABI.

Duran kritisiert die zuständigen Gremien, die durch ihre Nachlässigkeiten mit den geltenden Standards ein Mitschuld hätten. Anscheinend wurden im Jahre 2013 falsche Informationen übermittelt und trotz der Tatsache, dass die Behörden bestätigten, dass Quiroga nicht die geforderten Flugstunden absolviert hatte, bekam er seine Lizenz“, so Duran. Der Co-Pilot habe davon gewusst, aus Rücksicht auf den Ruf der Airline aber geschwiegen. Mit weitreichenden Folgen, wie wir leider nun alle wissen.

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