Christian Streich macht sich Sorgen

Freiburg-Trainer Christian Streich ist dafür bekannt sich nicht davor zu fürchten, auch zu politischen Fragen eine klare Stellung zu beziehen. Nach dem Mord an einer Studentin, appellierte Streich an die Gesellschaft.

Der Mord an der Studentin in Freiburg wurde mutmaßlich von einem Flüchtling aus Afghanistan verübt. Streich warnt auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Damstadt davor, dass es so lange es Menschen gibt schon Generalverurteilungen gebe. Für die Hasskommentare gegen Flüchtlinge und deren Helfer zeigte er keinerlei Verständnis.

In einer bemerkenswerten Rede spricht sich der SC-Coach für mehr Zivilcourage in der Gesellschaft aus:
„Jetzt kommt es darauf an, wie diese Gemeinschaft in diesem Land auftreten wird. Was auch gesellschaftlich toleriert wird.“

Sorgenvolle Zukunft

Mit Blick auf die Wahlergebnisse in Österreich wird dem Deutschen Angst und Bange: „Man ist ja schon glücklich, wenn in Österreich die Wahlen so ausgehen, wie sie ausgegangen sind. Und der Verlierer, der aus einer Ecke kommt auf die ich nicht weiter eingehen will, 46 Prozent bekommt. Für alle anderen heißt es, sich zu bekennen. Und wer sich nicht klar bekennt, trägt eine Mitverantwortung, wenn es in die andere Richtung geht.“

Die „Mehrzahl der Bevölkerung“ müsse „aktiv dagegen vorgehen“. Jeder der sich nicht klar positioniert, trage eine „Mitverantwortung, wenn es in die andere Richtung geht. Gerade um seine Kinder mache er sich für die Zukunft große Sorgen.

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