Chapecoense zieht vor Gericht

Der brasilianische Verein Chapecoense, der in ein tragisches Flugzeugdrama verwickelt war, plant eine Klage auf Schadensersatz.

Der Verein will für Ausgleichszahlungen an die Hinterbliebenden die Fluggesellschaft LaMia, sowie die bolivianische Regierung, die für die Freigabe des Flugs verantwortlich war, vor Gericht ziehen. Als Verhandlungsort favorisiert der Verein die USA.

 Die Anhänger von Chapecoense halten zu ihrem Verein

Schadensersatz gefordert

Der Verein selbst hat bereits jeder Familie die vertraglich festgelegte Summe von 28 Gehältern ausgezahlt. Anfang Februar sollen zusätzliche Schadensersatzansprüche der Familien an die Rückversicherer der Fluggesellschaft geprüft werden.

Auch die bolivianische Regierung soll Schadensersatz leisten. „Der Flugplan ist von einem Organ der Regierung bestätigt worden, sie sind also mitverantwortlich“, so der Vize Direktor des Vereines Luiz Antonio Pallaoro am Mittwoch auf einer Pressekonferenz.

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