Bereits Besitz von Pyro bald strafbar?

Aus Bayern kommt ein neuer Vorstoß, bereits den Besitz von Pyrotechnik zu bestrafen. Bislang ist selbst das Abbrennen nicht in allen Fällen unbedingt strafbar.

Schon seit einiger Zeit wird Pyrotechnik nicht nur dazu verwendet um die Stimmung im Stadion zu verbessern, sondern auch als Zeichen der Fans und Ultra-Gruppen gegen viele Entscheidungen seitens der DFL zu protestieren.
Rainer Koch, Vorsitzender des Bayrischen Landesverbandes will nun noch konsequenter gegen Pyrotechnik vorgehen. Nach einem Bericht der SZ fordere Koch, dass bereits der Besitz von Pyros eine Straftat sein solle. Pyrotechnik zu zünden verstößt zwar gegen die Hausordnung in den Stadien, ist derzeit aber nicht zwangsläufig strafbar.

 Der Jurist Rainer Koch gilt als strenger Verfechter von Zucht und Ordnung im Stadion

 

Weniger Kollektivstrafen

Laut Kochs Plädoyer würden auch die Fans davon profitieren, die friedfertig sind. Kollektivstrafen gegen ganze Tribünenabschnitte könnten so vermieden werden.

Bereits Ende September hatte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden, dass Vereine Geldstrafen die durch das Abfackeln von Pyro für sie erhoben wurden wieder von den Tätern einklagen dürfen.

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